Agenturen und Webdesigner: Der Google Pinguin ist euch auf den Fersen!

Rank Tracker by SwissMadeMarketing
Google Pinguin Update

Google Pinguin Update

Von überraschten Pinguin-Opfern und Tipps gegen „unnatürliche Links“

Das Google Penguin/Pinguin-Update hatte es in sich – das hat im Internet längst die Runde gemacht. Viele Websites wurden letztlich bei Google „unsichtbar“. Hauptsächlich ging es wohl um in großem Stil gekaufte oder getauschte Links auf die eigene Seite. So sollte Schluss sein mit den Linkfarmen und -netzwerken, mit deren Hilfe der PageRank verbessert werden sollte.

Knapp ein Jahr danach hat sich die Aufregung weitestgehend gelegt. Aber das Update tut seine Arbeit natürlich immer noch und es melden sich jetzt besonders in den USA Betroffene zu Wort, von denen man es vielleicht nicht erwartet hätte: Agenturen und Webdesigner! Profis und Hobby-Bastler, die garnichts Schlechtes im Schilde führten, können betroffen sein. Wie? Das zeigt dieser Post.

Etwas vergessen? Überraschte Pinguin-Opfer

Google verschickte schon letztes Jahr Meldungen über „unnatürliche, künstliche“ Links. Die bezogen sich hauptsächlich auf die bereits erwähnten Linknetzwerke und lauten etwa so:

Sehr geehrter Inhaber oder Webmaster von http://www.ihredomain.de/,

Wir haben festgestellt, dass auf einigen Seiten Ihrer Website eventuell Techniken verwendet werden, die gegen die Webmaster-Richtlinien von Google verstoßen.

Suchen Sie insbesondere nach möglicherweise künstlichen oder unnatürlichen Links, die auf Ihre Website verweisen und zur Manipulation von PageRank dienen könnten. Zur unnatürlichen Verlinkung können beispielsweise gekaufte Links, die PageRank weitergeben, oder die Teilnahme an Textlink-Börsen gehören… .“ usw..

Erkannt werden diese Links dank Pinguin-Update offenbar an sehr ähnlichen Ankertexten – also den Texten, die verlinkt sind. Und da kommen die Agenturen und Webdesigner ins Spiel! Was tun die nämlich gern, wenn sie eine neue Website für Kunden erstellt haben?


Das hier z.B.: „Gestaltung und Umsetzung: tolle-agentur.de„.

Warum ist natürlich auch klar: Ein Backlink ist aus SEO-Sicht immer gut und außerdem sollen begeisterte Besucher zügig den Weg zu ihrem kompetenten Dienstleister finden. So weit, so klar.

Nach dem Pinguin-Update kann aber zumindest der zuerst genannte Vorteil schnell ein Nachteil werden, auf jeden Fall dann, wenn man im Link auf sich selbst immer das Gleiche schreibt. Dann verweisen nämlich, ironischerweise besonders wenn man erfolgreich ist und viele Websites gemacht hat, irgendwann viele Links mit nahezu gleichen Ankertexten auf die eigene Website. Bei Google gibt es Pinguin-Alarm und man selbst bekommt Post über die Google Webmaster Tools!

Haben Sie schon die Backlinks von Ihren Kunden überprüft?

Ein paar Tipps, wie man richtig reagiert:

Diese Tipps wurden zur Anfangszeit des Pinguin-Updates oft gegeben und funktionierten anscheinend:

  • Ruhe bewahren, egal ob man zu Recht oder zu Unrecht dran ist. Jetzt hilft nur planvolles und strukturiertes Vorgehen auf dem Weg zurück in den Index. 
  • Der Versuchung widerstehen, gleich zu antworten. Ein einfaches „Ich bin nicht Schuld“ als Antwort wird Google nicht akzeptieren. 
  • Backlinks analysieren. Zuerst die bei Ihren Kunden, dann auf anderen Seiten. Das geht etwas aufwändiger über die Google Webmaster Tools oder einfacher (und oft bezahlt) über SEO-Tools, wie sie z.B. hier beschrieben werden.
  • Falls Sie bezahlte oder automatisiert getauschte Links auf anderen Seiten haben, kündigen Sie diese sofort bzw. schalten Sie sie ab, wenn sie nicht natürlich in die Umgebung passen, sprich dort thematisch zugeordnet werden können.
  • Dokumentieren Sie, was Sie getan haben. Dieses Dokument können Sie Google später vorweisen. Dafür bietet sich Google Drive an.
  • Wenn Sie alle „unnatürlichen“ Backlinks beseitigt und das auch dokumentiert haben, schreiben Sie das Google und fügen das Dokument bei (per Link auf Google Drive).
  • Weitere Hilfe liefern einschlägige SEO-Blogs wie tagseoblog oder die Google-Suche.

Haben Sie daran gedacht? Hat es hier in Deutschland aufgrund dessen schon jemanden erwischt? Bitte um Kommentare!

Kritik und Korrekturen gern in die Kommentare. Hat dieser Post geholfen? Bitte weitersagen! 

The following two tabs change content below.
Ich bin Online Marketing Manager und schreibe in meinem Blog für Selbstständige, kleine Firmen und überschaubare Online-Marketing-Abteilungen über Best Practices und Arbeitserleichterungen. Dazu kommt gern auch mal eine Prise KnowHow. Ich freue mich über Kommentare!

Ich bin Online Marketing Manager und schreibe in meinem Blog für Selbstständige, kleine Firmen und überschaubare Online-Marketing-Abteilungen über Best Practices und Arbeitserleichterungen. Dazu kommt gern auch mal eine Prise KnowHow. Ich freue mich über Kommentare!

Posted in SEO Extern

Ihre Meinung dazu:

Loading Facebook Comments ...

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Per E-Mail mitlesen

Geben Sie Ihre E-Mail-Adresse an, um diesen Blog zu abonnieren und Benachrichtigungen über neue Beiträge via E-Mail zu erhalten.